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Probleme mit dem Gedächtnis und der Konzentration sowie ein allgemeines Gefühl, geistig nicht so wie früher zu funktionieren, werden umgangssprachlich als „Chemohirn” bezeichnet. In der Fachsprache wird von „kognitiven Defiziten“ gesprochen [Kognition = Wahrnehmung, Erkenntnis, Denkvermögen]. Wer unter einem oder mehreren der nachfolgenden Symptome leidet, hat eventuell ein „Chemohirn“ und ist auf jeden Fall nicht allein damit.

Vermeidung übertragbarer Krankheiten bei Patienten mit Abwehrschwäche im häuslichen Umfeld - Informationen für Patienten und Angehörige.

Von „A“ wie Abdomen bis „Z“ wie Zytotoxizität erklärt das vorliegende kleine Wörterbuch laienverständlich ca. 800 medizinische Fachwörter, die für Leukämie- und Lymphompatienten im Verlauf ihrer Erkrankung und deren Therapie von Interesse sein können.

Auf dem Gebiet der Zelltherapie sind gerade in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte zu verzeichnen. Es wurde nicht nur unser Verständnis der biologischen Eigenschaften von Stammzellen erweitert, auch ganz neue Therapiekonzepte sind in der Entwicklung, zum Beispiel mit CAR-T-Zellen (chimeric antigen receptor T-cells). Während diese innovativen Ansätze aber erst in Studien ihre Sicherheit und Wirksamkeit beweisen müssen und sozusagen noch in den Kinderschuhen stecken, hat die Therapie mit adulten Stammzellen bereits seit Jahrzehnten ihr therapeutisches Potential unter Beweis gestellt.

Wird die Diagnose MDS gestellt, haben Betroffene meist ein großes Informationsbedürfnis zu dieser Erkrankung und ihrer Behandlung. Die vorliegende Broschüre enthält daher ausführliche Beschreibungen zu den Myelodysplastischen Syndromen, ihren Symptomen, den Diagnoseverfahren und den Behandlungsmethoden.

In Deutschland werden jährlich ca. 3.500 allogene Stammzelltransplantationen durchgeführt. Bei der Mehrheit der Patienten liegt eine bösartige Erkrankung des Knochenmarks vor, z.B. eine Akute Leukämie. Ziel der allogenen Stammzelltransplantation ist es, durch das Transplantat eine Heilung durch eine langfristige immunologische Kontrolle der bösartigen Grunderkrankung zu erreichen.

Eine Knochenmark- oder Stammzelltransplantation ist für jeden Betroffenen ein enormer Einschnitt in das bisherige Leben. Eine solche Erfahrung ist oft mit seelischen Krisen verbunden. Anfangs stehen Sorgen und Ängste bezüglich der Grunderkrankung, des Erfolges der Behandlung und die Frage nach Nebenwirkungen deutlich im Vordergrund.

Die meisten Patienten mit einem Myelodysplastischen Syndrom (MDS) leiden schon zum Zeitpunkt der Diagnosestellung unter einem Mangel an roten Blutkörperchen. Bei der Mehrzahl entwickelt sich eine Abhängigkeit von regelmäßigen Blutübertragungen, da die eigene Blutbildung mangelhaft ist. Es gibt große individuelle Unterschiede, was den Beginn der Transfusionsbedürftigkeit angeht.